Förderverein spendet an Kinderkrebshilfe Gieleroth
OBERLAHR, 22. Dezember 2011
Übergabe des Spendenschecks
Auf dem Oberlahrer Weihnachtsmarkt verkauften die
Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr des Löschzuges
Oberlahr Bratkartoffeln, Köttbullar und Bratwurst. Der
Reinerlös war für einen sozialen Zweck gedacht. Der
Förderverein rundet den Betrag auf 300 Euro auf und
überreichte ihn den Freunden der Kinderkrebshilfe Gieleroth,
Verein für krebs- und schwerstkranke Kinder. Wehrführer
Andre Wollny und Fördervereinsvorsitzender Hans Peter
Klein reisten nach Gieleroth und überreichten der
Vorsitzenden Jutta Fischer und dem Vorstandsmitglied Uli
Fischer den Spendenscheck.
Jutta Fischer erzählte den Feuerwehrleuten über die Arbeit
der Kinderkrebshilfe und deren ehrenamtlichen Mitarbeitern
und den Sorgen der betroffenen Familien. 24 Familien sind
zur Zeit in der Betreuung, berichtet Jutta Fischer. Familien,
die meist schwere Schicksalsschläge erfahren haben oder
nach dem Tod eines Familienmitgliedes aus der Bahn eines
normalen Lebens geworfen wurden.
Da ist die Familie, die die Beerdigungskosten für ihr
verstorbenes Kleinkind nicht bezahlen kann, oder der Vater,
dessen Frau verstorben ist und zwei der drei Kinder
krebskrank sind. Diesen Menschen hilft der Verein,
wenigstens die finanziellen Sorgen zu mildern, sie bei
Behördengängen zu begleiten und Hilfen in der Betreuung zu
organisieren.
Seit der Gründung im Jahre 1994 wurde vielen Eltern und ihren kranken Kindern
persönlicher Beistand geleistet. Darüber hinaus werden jährlich der Elternverein
der Station Peiper sowie die Kinderkrebsstation des DRK Krankenhauses in Siegen mit
erheblichen finanziellen Mitteln unterstützt. Bisher wurden über 1.000.000 Euro an
Spendengeldern weitergeleitet. Es wird da geholfen, wo gerade schnelle Hilfe und
Beistand nötig ist.
Ein Wunsch von Jutta Fischer ist es, dass der Verein auch im Unterkreis noch Mitglieder
findet. Es wäre wünschenswert, dass Menschen, die ihre Zeit sinnvoll verbringen wollen,
sich dem Verein anschließen. Mitgliedsbeiträge werden keine erhoben, wohl aber ist Mithilfe
bei den vielfältigen Aktivitäten erwünscht. Die Spendengelder kommen direkt und komplett an
die richtigen Stellen. In den betreuten Familien zieht die Krankheit oft noch finanzielle
Schwierigkeiten nach.
(mabe)